FIRMENHISTORIE


Die Geschichte des Familien-Unternehmens Rindsland

Alles began vor knapp 40 Jahren mit Ulrike & Detlev Rindsland. Meine Mutter hatte ihre Meisterprüfung abgelegt und mein Vater hatte sein Architekturstudium beendet. Es wurde Zeit für den Grundstein unseres Familienunternehmens.

 

Der erste Friseursalon "Haar-Moden U. Rindsland" öffnete kurz vor Ostern im Jahre 1979. Die Legende sagt, dass es wohl eine schwere Geburt war :-)

 

Ich teile nun ein sehr altes Gedicht mit Ihnen, welches 1984 von meinem Großvater - zum 5jährigen Jubiläum - an meine Eltern verfasst wurde. Zu diesem Zeitpunkt war ich, Sebastian Rindsland, gerade mal 3 Jahre alt. Viel Spaß :-)


Nachlese

über Entstehung von Haar-Moden U. Rindsland

Hordeler Str. 58

 

Architekten und Frisösen,

können schnell Probleme lösen.

Vor sieben Jahren immerhin,

wurde Ulli Meisterin.

Zum Glück noch wurde nebenbei,

dieser Laden recht bald frei.

Ihr Mann tat ihn gleich inspizieren,

und sprach sogleich von renovieren.

Wenn mancher vorher schon geahnt,

was dieser Architekt geplant,

als renovieren er genannt,

der wäre ganz weit weg gerannt.

 

1. Tag!

Ob Mutter, Vater, ob Verwandte,

ob Freunde, Kumpel und Bekannte,

die konnte billig man verschleißen,

hier die Tapeten abzureißen.

Damit die Sache kam zum Laufen,

tat er nur Bier und Spachteln kaufen.

So mancher hat fast schlapp gamacht,-

es wurd' gekratzt bis in die Nacht.

Man kam beim Kratzen ganz durcheinander,

vier- fünf Tapeten übereinander.

Bei fleißigem Kratzen dacht' man versonnen,

einmal muß doch die letzte kommen.

Ein jeder schwor sich beim Reißen,

beim nächsten Mal ihm was zu husten.

 

2. Tag!

Hauben runter, neue drauf,-

den Drehstuhl weg, den and'ren auch,-

den Spülstein müssen wir erneuern,

den alten tun wir noch verscheuern,-

der Wasserhanh läßt sich nicht dreh'n,-

dort leckt der Abfluß man kann's seh'n,-

hier muß ein Loch geschlagen werden,

von Nachbarn kamen schon Beschwerden.

Lampen wurden abgerissen,

ein alter Teppich rausgeschmissen.

So mancher tat mit Widerwillen

draußen den Container füllen.

Vielen wurd' die Birne weich,

bei diesem Renovierungsstreich.

Den Planer hörte man nur schrei'n

"vor Ostern soll Eröffnung sein!"

Bis dahin war's noch meilenweit,

einen ganzen Tag noch Zeit.

 

3. Tag!

(oder totales Chaos)

Um sieben morgens war noch Stille,

dann war's vorbei mit der Idylle,-

die Eingangstür stand nur noch auf,

die Handwerksmannschaft kam zu Hauf.

Installateur, Elektromeister,

Maler mit Tapetenkleister;-

Als die begannen sich zu regen,

wollt einer schon den Fußboden legen.

Der Laden war, ich fand's nicht toll,

von jeder Zunft gerammelt voll.

Decke streichen, Tapeten kleben,

Rohre biegen, Kabel verlegen.

Und wer dabei im Wege stand,

der wurde einfach umgerannt.

Der Planer hatte wohlbedacht

sich morgens aus dem Staub gemacht.

Er sprach mit pfiffiger Unschuldsmine

"ich hab heute noch viele Termine."

Als abends alles war getan,

da kam er freudestrahlend an.-

hat jeden ganz stolz angelacht,

"Na, wie hab ich das gemacht?"

Ja diese Planung war enorm,

weil seine Leute zeigten Form.

Der Hektik tat man einfach trotzen,

doch manchem war dabei zum heulen.

Die Handwerker waren stehend K.O.

man ging nicht nach Hause, nein man floh.

Doch wer meinte jetzt würde Schluß gemacht,

der hatte ohne den Planer gedacht.

Fußstützen dran, Ablagen montieren,

wollt Ihr wohl die Fenster schnell dekorieren!

In den Keller "marsch marsch" trotz matter Gefühle,

heraufgeschleppt wurden hydraulische Stühle. 

Wankend und stolpernd wurden verdrossen,

noch etliche Steckdosen angeschlossen.

Nun noch den Dreck weg, ihr faulen Hunde,

morgen um 8 kommt der erste Kunde.

Nur einen den konnte man nicht bewegen,

das Arbeitstempo mal anzuheben.

Mit Altbier, Pinsel und noch dergleichen,

begann er die Ablagen braun zu streichen.

Man konnt' ihm, ich sage es unverhohlen,

beim Laufen bequem die Schuhe besohlen.

Und sagte man ihm, er solle schneller machen,

bekam man als Antwort ein zähes Lachen;-

Ein Kunstwerk kann man nur Langsam gestalten,

drum hat es auch sicher bis heute gehalten.

Endlich war's fertig, der letzte ging fort,

es war ein rüder Schlußakkord.

Nun die Moral von der Geschicht!,

"Unterschätze Architekt und Frisörmeisterin nicht."

Dieses liegt nun 5 Jahre zurück,

wir wünschen Euch beiden auch weiterhin Glück!

 

Zum 5jährigen Jubiläum der Geschäftseröffnung

"Viel Glück und Erfolg!"

-der Verfasser im Jahre 1984

 


Wir werden an dieser Stelle von Zeit zu Zeit neue Inhalte einpflegen. Knapp 40 Jahre Firmenhistorie, da ist ganz schön was zusammen gekommen. Schauen Sie öfter mal wieder auf dieser Seite vorbei, um nichts zu verpassen.


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